Monthly Archives: März 2021

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Dido und Aeneas, OL

Masque in drei Akten
Libretto nach Ovids ‚Metamorphosen‘
Henry Purcell (1659 — 1695) Oper in drei Akten, Libretto von Nahum Tate nach Vergils ‚Aeneis‘

 Staatstheater Oldenburg, 2019

Venus, die Göttin der Liebe, lässt lieben. Zusammen mit ihrem Sohn Cupido amüsiert sie sich über Liebesleid und Liebesfreud der Menschen und schürt diese aus sicherer Distanz – bis sie eines Tages durch einen Zufall selbst zur Zielscheibe von Cupidos Pfeil wird. Durch ihre Liebe zum schönen Adonis gewinnt sie zwar an Menschlichkeit, verliert gleichzeitig aber auch ihre göttliche Unverletzlichkeit, sodass der Verlust des Geliebten sie mit äußerster Härte zu treffen vermag.
Aus Angst, verletzt zu werden, wagt wiederum Karthagos legendäre Königin Dido es zunächst nicht, sich auf ihre Liebe zum Helden Aeneas einzulassen. Aeneas gelingt es jedoch, ihren Widerstand zu brechen. Aber auch diesem Paar ist letztendlich kein Glück gegönnt, denn dunkle Mächte entzweien die Liebenden und stürzen Dido in tiefste Verzweiflung.
Im Zusammenspiel der beiden Barockopern lässt Regisseur Tobias Ribitzki, der sich mit dieser Arbeit erstmals am Oldenburgischen Staatstheater präsentiert, das Schicksal der Liebesgöttin mit dem der antiken Königin zu einem berührenden Frauenschicksal verschmelzen, das sich im spannungsvollen Gegensatz einer kühl distanzierten göttlichen Liebe auf der einen und wahrhaft beseeltem menschlichen Lieben auf der anderen Seite entfaltet. Als künstlerischer Partner steht ihm dabei Stefan Rieckhoff zur Seite, der das Oldenburger Publikum bereits mit seiner Ausstattung für die Opern ‚Falstaff‘, Cristina, Regina di Svezia‘ und ‚Ein Sommernachtstraum‘ begeisterte.
Auf historischen Instrumenten sowie in tiefer Stimmung wird das Oldenburgische Staatsorchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Bönisch die Opern in authentischem Barockklang erlebbar machen.
Musikalische Leitung: Thomas Bönisch/ Felix Pätzold

Inszenierung: Tobias Ribitzki

Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff

Choreografie: Elvis Val

Einstudierung Chor: Thomas Bönisch/ Felix Pätzold

Einstudierung KlangHelden Kinderchor: Felix Pätzold/ Alwin Kölblinger, Edwina Treptow
Licht: Steff Flächsenhaar
Dramaturgie: Annabelle Köhler
Venus/Dido: Ann-Beth Solvang
Adonis/Aeneas: Leonardo Lee
Cupido: Erica Back
Schäferin/Belinda: Martyna Cymerman/ Elena Harsanyi
Zauberin: Melanie Lang
1. Hexe: Martha Eason
1. Schäfer, 1. Jäger / 2. Hexe (Spirit): KS Paul Brady
2. Schäfer, 2. Jäger / Matrose: Mark Watson Williams/ Sandro Monti
3. Schäfer / 3. Jäger: Henry Kiichli
Tänzerin: Renate Nehrkorn
Tänzer: Uri Burger, Ruben Reniers, Charlie Riddiford
Mitglieder des Opernchores des Oldenburgischen Staatstheaters
KlangHelden Kinderchor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

 

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Masque in drei Akten Libretto nach Ovids ‚Metamorphosen‘ Henry Purcell (1659 — 1695) Oper in drei Akten, Libretto von Nahum Tate nach Vergils ‚Aeneis‘  Staatstheater Oldenburg, 2019 Venus, die Göttin der Liebe, lässt lieben. Zusammen mit ihrem Sohn Cupido amüsiert sie sich über Liebesleid und Liebesfreud der Menschen und schürt diese aus sicherer Distanz – bis sie eines Tages durch einen Zufall selbst zur Zielscheibe von Cupidos Pfeil wird. Durch ihre Liebe zum schönen Adonis gewinnt sie zwar an Menschlichkeit,

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Der Mann ohne Eigenschaften, B

Der Mann ohne Eigenschaftenvon Robert Musil   Literatur als dramatisches Spiel  Bühnenbearbeitung von Olver Reese Erstaufführung 2008 Deutsches Theater Kammerspiele Regie: Oliver Reese; Bühne: Hansjörg Hartung, Kostüme: Elina Schnizler mit: Alexander Khuon (Ulrich), Constanze Becker, Marie-Lou Sellem, Kathrin Wehlisch, Matthias Bundschuh, Frank Seppeler und Bernd Stempel Zurück Ein junger Mann, Ulrich, sucht nach dem Sinn des Lebens; als Mathematiker, ständig rational denkender, alle Emotionen sezierender und analysierender Mensch hat er die Freude am Leben und an sich selbst verloren. Ziellos- und

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Vögel, HB

von von Wajdi Mouawad Theater am Goetheplatz, Bremen, 2019 Regie Alize Zandwijk Bühne Thomas Rupert Kostüme Sophie Klenk – Wulff Licht Tim Schulten Musik Maartje Teussink Dramaturgie Viktorie Knotková mit: Wahida Deniz Orta Eitan Zimmermann Emil Borgeest David, sein Vater Guido Gallmann Norah, seine Mutter Susanne Schrader Etgar, sein Großvater Martin Baum Leah Kimhi, seine Großmutter Verena Reichhardt Rabbiner, Hasan al-Wazzan Yahya Gaier Eden, eine Soldatin Karin Enzler Krankenschwester Manuela Fischer   New York. Zwei Menschen begegnen sich in einer