Category Archives: Oper/ Musiktheater

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Die Italienerin in Algier, HB

In ihren burlesken Harlekinkostümen tragen Sänger, Musiker, Chor, Bühne und kluge Regie zu diesem vergnüglichen Schau- Hör- und Singspiel bei und garantieren viel Spaß zur späten Stunde. Verrückt, turbulent und hochgradig musikalisch ausgefeilt sind diese atemlosen, unglaublichen Tempi, die man mit spontanem Beifall begleiten möchte. Musik pur, Liebe geballt, irre Lautmalereien, bei denen sogar von Da-Da-ismus die Rede war, leicht wie Champagner uind nachhaltig wie guter Champagner. Natürlich sollte man eben knapp wissen, dass es um Männer-Macho-Gehabe gegenüber Frauen und weibliche List und Übertrumpfung contra Mann geht, und wer letztlich Siegerin und Besiegter ist, wird nach der neuen deutchen Sprachregleung hiermit auch kundgetan.

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Istanbul, HB

Wenn einem so gar nichts einfallen mag, was man außer der Kochkunst von unseren türkischstämmigen und eingemeindeten Frauen und Männern lernen sollte, dann ist es diese fremde faszinierende Kunst, Liebe und Leid, Sehnsucht und Verlangen, Enttäuschung und Trauer in melodisch feinsten Nuanen und kompositorischen Kapriolen auszumalen. Jedes Lied scheint ein kleines Lebensdrama zu sein.

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Dido und Aeneas, OL

Masque in drei Akten
Libretto nach Ovids ‚Metamorphosen‘
Henry Purcell (1659 — 1695) Oper in drei Akten,
Libretto von Nahum Tate nach Vergils ‚Aeneis‘
Staatstheater Oldenburg, 2019

Zauberin: Melanie Lang1. Hexe: Martha Eason1. Schäfer, 1. Jäger / 2. Hexe (Spirit): KS Paul Brady
2. Schäfer, 2. Jäger / Matrose: Mark Watson Williams/ Sandro Monti, 3. Schäfer / 3. Jäger: Henry Kiichli
Tänzerin: Renate Nehrkorn, Tänzer: Uri Burger, Ruben Reniers, Charlie Riddiford
Mitglieder des Opernchores des Oldenburgischen Staatstheaters
KlangHelden Kinderchor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester 
Liebe macht verletztlich (Vorschau)
Venus, die Göttin der Liebe, lässt lieben. Zusammen mit ihrem Sohn Cupido amüsiert sie sich über Liebesleid und Liebesfreud der Menschen und schürt diese aus sicherer Distanz – bis sie eines Tages durch einen Zufall selbst zur Zielscheibe von Cupidos Pfeil wird. Durch ihre Liebe zum schönen Adonis gewinnt sie zwar an Menschlichkeit, verliert gleichzeitig aber auch ihre göttliche Unverletzlichkeit, so dass der Verlust des Geliebten sie mit äußerster Härte zu treffen vermag.

Aus Angst, verletzt zu werden, wagt wiederum Karthagos legendäre Königin Dido es zunächst nicht, sich auf ihre Liebe zum Helden Aeneas einzulassen. Aeneas gelingt es jedoch, ihren Widerstand zu brechen. Aber auch diesem Paar ist letztendlich kein Glück gegönnt, denn dunkle Mächte entzweien die Liebenden und stürzen Dido in tiefste Verzweiflung.
Im Zusammenspiel der beiden Barockopern lässt Regisseur Tobias Ribitzki, der sich mit dieser Arbeit erstmals am Oldenburgischen Staatstheater präsentiert, das Schicksal der Liebesgöttin mit dem der antiken Königin zu einem berührenden Frauenschicksal verschmelzen, das sich im spannungsvollen Gegensatz einer kühl distanzierten göttlichen Liebe auf der einen und wahrhaft beseeltem menschlichen Lieben auf der anderen Seite entfaltet. Als künstlerischer Partner steht ihm dabei Stefan Rieckhoff zur Seite, der das Oldenburger Publikum bereits mit seiner Ausstattung für die Opern ‚Falstaff‘, Cristina, Regina di Svezia‘ und ‚Ein Sommernachtstraum‘ begeisterte.
Auf historischen Instrumenten wird das Oldenburgische Staatsorchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Bönisch die Opern in authentischem Barockklang erlebbar machen.

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Masque in drei Akten Libretto nach Ovids ‚Metamorphosen‘ Henry Purcell (1659 — 1695) Oper in drei Akten, Libretto von Nahum Tate nach Vergils ‚Aeneis‘ Staatstheater Oldenburg, 2019 Zauberin: Melanie Lang1. Hexe: Martha Eason1. Schäfer, 1. Jäger / 2. Hexe (Spirit): KS Paul Brady 2. Schäfer, 2. Jäger / Matrose: Mark Watson Williams/ Sandro Monti, 3. Schäfer / 3. Jäger: Henry Kiichli Tänzerin: Renate Nehrkorn, Tänzer: Uri Burger, Ruben Reniers, Charlie Riddiford Mitglieder des Opernchores des Oldenburgischen Staatstheaters KlangHelden Kinderchor des

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Don Pasquale, OL

von Gaetano Donizetti Dramma buffo in drei Akten  – Uraufführung am 3. Januar 1848 in Paris Libretto von Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti Staatstheater Oldenburg, 2020 Musikalische Leitung: Vito Cristofaro ; mit dem Oldenburgischen Staatstheater; Regie: Christoph von Bernuth, Bühne: Piero Vinciguerra, Kostüme: Mathilde Grebot, Dramaturgie: Stephanie Twiehaus, Licht: Regina Kirsch. mit Donato Di Stefano als charaktervoller, gleichwohl irrender und wirrender Don Pasquale; Martha Eason als selbstbewußte Verführerin und Betrügerin; Michael Porter als Ernesto, mit geschmeidigem Spieltenor, der in dieser

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La Clemenza di Tito, OL

Opera seria in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto: von Caterino Mazzolà nach Pietro Metastasi (Die Handlung der Oper spielt im Jahr 79 in Rom) Uraufführung am 6. September 1791 in Prag Oldenburgisches Staatstheater, 2019 Musikalische Leitung: Vito Cristofaro/ Thomas Bönisch, Inszenierung: Laurence Dale, Bühne: Matthias Kronfuß, Kostüme: Gabriella Ingram , Einstudierung Chor: Markus Popp, Licht: Regina Kirsch, Dramaturgie: Annabelle Köhler – Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters Tito Vespasiano: César Cortés, Vitellia: Narine Yeghiyan, Servilia: Elena Harsányi, Sesto: Nian Wang,

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