High Society
von Cole Porter und Arthur Kopit
Hans Otto Theater
Regie: Nico Rabenald
Choreographie: Marita Erxleben
Bühne: Eva-Maria Declercq
Kostüme: Karin Alberti
Dramturgie: Carola Gerbert, Ute Scharfenberg
von Cole Porter und Arthur Kopit
Hans Otto Theater
Regie: Nico Rabenald
Choreographie: Marita Erxleben
Bühne: Eva-Maria Declercq
Kostüme: Karin Alberti
Dramturgie: Carola Gerbert, Ute Scharfenberg
von Herta Müller
Maxim Gorki Theater
Regie: Felicitas Brucker
Ausstattung: Kathrin Frosch
Dramaturgie: Andreas Koschwitz
Eine weitestgehend sprachlich lebhafte und mit großer Intensität vorgetragene Geschichte, die angesichts des fortgeschrittenen Bewusstseins für die unfassbaren Schrecken späterer Gräueltaten folgender Zeiten leider in dieser Version nicht mehr so erschüttert.
Hamlet als Comedy? Als gruselige Grufty-Horror-Show? Das ist schon einmal etwas anderes, setzt aber Kenntnis des klassisch heroischen Shakespeare-Originals voraus sowie ein wenig englische Sprachkenntnis. Denn die Studenten der Ernst-Busch-Schule bieten fantasievolles, fantastisches Theater wie man es lange hier nicht sah.
Die Theaterfassung der charmanten Lovestory via E-Mail “Gut gegen Nordwind” ist durchweg reizend, charmant und empfehlenswert – allerdings wird sie den Emotionen und Assoziationen, die die literarische Vorlage weckt, nicht ganz gerecht.
Dunkle Löcher, aus denen die Geister steigen, sieht man zur Zeit auch beim “Hamlet” am Deutschen Theater. Ist wohl in Mode, solch Bühnenbild. Allerdings für die vier Darstellerinnen, hier gleich Gertrud in vierfacher Ausgabe und zugleich Erinnerungsbildnisse der Großmutter und Schwestern, ist dieser zerklüftete Bühnenboden ein ewiger gefährlich wirkender Balanceakt, während sie in die Vergangenheit blicken.