Der Schmerz
Von unzähligen schwarzen Pappkartons umgeben, mal eingeschlossen, mal in der Weite der Bühne (je nach Art ihres Gemütszustands) erzählt Corinna Harfouch sie als Marguerite Duras aus ihrem Tagebuch, zu dem sie 1945 in den letzten Tages des Krieges greift – und das von Hoffnung, Angst, Verlust, Trauer, Ohnmacht, Verwahrlosung erzählt, die sie umfängt und einfängt während der schrecklichen Zeit des Wartens auf ihren durch Verrat eines Landsmann nach Bergen-Belsen deportierten Ehemanns.