Category Archives: Neue Inszenierungen

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Alle meine Söhne, OL

Für mich, und dies ist eine sehr persönlich Meinung und keine den Kriterien eines unabhängigen Kritikers angepaßte Überlegung, ist Arthur MIller einer der größten nun schon klassischen Dramatiker der Theatergeschichte des vorigen Jahrhunderts. Seine Dramen sind perfekt aufgebaut, spannend und poinitiert in der Dialogführung: Das Geschick der Protagonisten wird einerseits einfühlsam und verständnisvoll, doch mit einer konsequenten und schmerzhaften Wahrheitsoffenbarung analysiert. Es ist unmöglich, sie unbeteiligt zu lesen oder anzuschauen. Dass das Staatstheater Oldenburg, dass der Regisseur und sein Team zum Auftakt der Saison und der neuen Intendanz eine großartige Aufführung anbieten, wird unter diesen Aspekten alle Theaterliebhaber zufriedenstellen.

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Shakespeare, Mörder Pulp & Fiktion

von John von Düffel
Bremer Shakespeare Company

Regie: Frank Auerbach
Musikalische Leitung: Florian Oberlechner
Musik: Michael Meyer, Tim D. Lee, Florian Oberlechner
Texte: Frank Auerbach
Bühne/Kostüm: Melanie Kuhl
Regieassistenz: Martina Lübbing
Technik: Torsten Ehlen, Florian Wilke
Rollstuhlbau: Kai Henkhus
Redaktion: Frank Auerbach
Fotos: Marianne Menke

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Excalibur,B

Der Schauspieler Michael Mendl (“Schlafes Bruder”) im wunderbar wallenden Zauberermantel – wie überhaupt sämtliche Kostüme eine prachtvolle, glänzende Augenweide darboten – Mendl also führte mit rauchig-kraftvollem Timbre durch die mit Tanzwirbel und Akrobatik gespickte Handlung, wobei sowohl seine eigene Vorgeschichte als auch die weiteren Etappen nur angerissen wurden, und alles eher den Eindruck vermittelte, dass vordringlich die Songs der Sänger im Vordergrund dieser lockeren Revue standen und die Artus-Sage nur ein Mittel zu eben diesem Zweck darstellte.

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