Angst
Musik ist von Grund auf ein Medium der Gefühle: was läßt sich nicht alle ausdrücken in Oratorien, Liedern, Arien, symphonischen Kompositionen, was läßt sie uns erahnen an Tiefe und Hingabe, wie läßt sie uns teilhaben an Verzückung und Glück, genauso an Leid und Schuld; sie spendet Trost und bereitet Vergnügen – und sie kann, wie in dieser jetzt in zwei Aufführungen ( wieder am 18.1.09) zu sehenden und zu hörenden szenischen Chorbearbeitung auch als Therapeutikum wirken – zunächst verwirrend, jedoch nach und nach heilend, gegen Ängste, gegen Furcht, gegen unterdrückte Traumata, gegen neue Musik!