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Der Barbier von Sevilla – OL

von Gioacchino Rossini Oldenburgisches Staatstheater Musikalische Leitung Jason Weaver, Inszenierung: Ronny Jakubuschk Ausstattung: Matthias Koch, Chor: Thomas Bönisch, Dramaturgie: Lars Gebhardt “Ein tolles Frutti di Mare” Figaro als Wassermann und Almaviva als Poseidon Man möchte sie einfach mitsingen – die Ruhmesmelodien der Opera Buffa,  Arien, Kantilenen, die sicher im 19.Jahrhundert auf den Straßen von Pesaro von den Gassenjungen gepfiffen, in den Küchen von Mägden sehnsuchtsvoll geschmettert, in den Salons der besseren Gesellschaft im Bemühen, es den verehrten Künstlern gleichzutun, temperamentvoll

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Crusoe

Es bleibt ein Rätsel, das nicht zufrieden stellt, obwohl sich Denis Larish bemüht, die Facetten dieses Untergehens gut zu skizzieren. Aber da bleibt eine dramaturgische Distanz in ihm und zu uns, eine Entfremdung, die nicht überbrückt werden kann, solange er aus seinem inneren Gefängnis keinen Ausweg findet. Und das ist die Geschichte von Tournier: Robinson als der einsame Mensch, der auf sich selbst zurückgeworfen wird abseits oder inmitten einer -Müll produzierenden – Gesellschaft, die vor Aktivitäten zu bersten scheint, aber keine wirklich sinnvolle Aufgabe mehr erfüllt, nämlich sich um die Mitmenschen zu kümmern.

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Opera do malandro, B

Malandro – im Portugiesischen gibt es über 20 Bedeutungen, für dieses Wort, hier ist wohl der kleine Gauner gemeint, der seine hauseigene Bande hatte, Verbrechen im kleineren Maß verübte, vor Morden gewöhnlich zurückschreckte, aber gewinnbringend wusste, wie er sich Polizei und Politik durch Bestechung und Erpressung zu Verbündeten machen konnte. Heutzutage, so die Aussage dieser Bearbeitung, gibt es keine kleinen Verbrecher mehr, nur Große: Syndikate, Mafiosi, und, so ist es ja mittlerweile im Theater üblich, dass auch Banken und global agierende Firmen in diese “ehrenwerte” Gesellschaft aufgenommen werden.

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