Made in Oslo, Tanztage OL
Ungewöhnlich schon das Bühnenbild: Stellwände, vielleicht Häuserwände symbolisch, die sich schnell versetzen lassen, inmitten eine rechteckige, wechselnd ausgeleuchtete teppichartige Fläche, auf der sich die Begegnungen der jungen Leute zu persönlichen Geschichten entfalten; sehr bizarre Körperhaltungen und Gesten, die sich in verwirrenden Auseinandersetzungen verstricken, scheinbare Trennungen suggerieren, dann wieder erneute Begegnungen arrangieren, Lebenssituationen ein- und ausblenden, so wird es von der Kompani selbst beschrieben, die wohl phasenweise alles mit durchgemacht und erlebt hat, bis sie sich 2018 für die Auflösung ihres Ensembles entscheiden mußten.